Bildnachweis: Taxiarchos228 🔗 Wikipedia

Folgender Zeitungsartikel hat mich an ein Erlebnis aus meiner ersten Haftzeit erinnert:

Ausschnitt aus meinem Buch “Vom Saulus zum Paulus”:

Tödliches Gift werden sie trinken

Eines Tages wurde ich von der Isolationshaft in die Strafhaft verlegt. Dies war in der JVA Freiburg. Dort durfte ich in der KĂŒche mitarbeiten. WĂ€hrend dieser Zeit versuchten die MithĂ€ftlinge mich zu vergiften. Viele Mitarbeiter erwarteten, dass ich sterben werde. Gott hatte es zugelassen, dass sie mich vergiften konnten. Doch er hat mich nicht sterben lassen, er hatte mit diesem Giftanschlag auf mich einen Plan. Die Tatsache, dass ich das »Gift« ĂŒberlebte, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Das war fĂŒr viele MithĂ€ftlinge ein Zeugnis, dass JESUS CHRISTUS lebt!

GefĂ€hrliche Schlangen und tödliches Gift werden Ihnen nicht schaden… [Markus 16, 18]

Das Wort Gottes ist wahr! Das, was man liest in der Bibel ist die Wahrheit. Das war nicht nur fĂŒr die Zeit vor 2000 Jahren bestimmt. Es ist jetzt noch immer aktuell, auch heute noch! JESUS LEBT! Gott war, ist und wird immer derselbe sein! Gott hatte sich also mĂ€chtig gezeigt! Das war ein Beispiel wie Gott beschĂŒtzt aber auch bestrafen kann, denn die komplette KĂŒchenabteilung (das ist eine ganze Etage in der JVA) wurde daraufhin plötzlich krank. Die Leute wurden alle bettlĂ€gerig, hatten Schmerzen und mussten sich vom Arzt behandeln lassen. Die Haftanstalt hatte jetzt kein KĂŒchenpersonal mehr. Einer der Betroffenen litt seit Wochen unter starken RĂŒckenschmerzen. Trotz Schmerzmitteln und Spritzen vom Arzt, konnte er nur noch im Sitzen schlafen. Es ging ihm von Tag zu Tag schlechter. Ich bot ihm an, fĂŒr ihn zu beten, doch zuerst lehnte er spöttisch ab. Seine Schmerzen und Verzweiflung wurden aber immer grĂ¶ĂŸer, sodass er schließlich doch von sich aus zu mir kam. Ich betete fĂŒr ihn. Derselbe Mann, der Tage zuvor noch vor Schmerzen schrie, sprang jetzt vergnĂŒgt und pfeifend durch den Zellenblock. Seine Freude war unbeschreiblich! FĂŒnf Minuten, nachdem ich fĂŒr ihn gebetet hatte, lag er in seinem Bett und schlief »wie auf Wolken«. Diese Geschichte machte schnell die Runde im ganzen GefĂ€ngnis. Die ganze KĂŒchenetage bekam jetzt Angst vor der Macht Gottes und sie erkannten, dass sie mit mir keine solchen »SpĂ€ĂŸe« mehr machen konnten. Sie mussten erfahren, dass ich zu jemandem StĂ€rkeren gehöre, unter dem Schutz einer großen AutoritĂ€t lebe, und einen mĂ€chtigen Vater im Himmel habe, der auf mich aufpasst. Viele der Insassen begannen sich jetzt fĂŒr die Bibel zu interessieren. Monate danach hatten fast alle Insassen, heimlich oder offen, eine Bibel in der Zelle.

Wir hielten Gottesdienste ab. Zusammen mit Salafisten, Moslems und Interessierten versammelten wir uns, lasen in der Bibel, lobten und beteten Gott an!

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